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Analoge und digitale Wege zum (Internet-)Bild



(19.02.2010)

Bis September 2004 fotografierte ich auf Diafilm, insgesamt nur ganz selten mit einem Schwarz­weiß-Film. Aufbereitungswürdige Vorlagen wurden im Flachbett-Scanner mit Durchlichteinheit mittig eingelegt und das Motiv (Nicht das Dia bzw. Schwarzweiß-Negativ!) lotrecht ausgerichtet. Ein EPSON Perfection 1640SU PHOTO surrte nach dem Einstellen des optimal ermittelten Gammawertes, Lichter und Belichtung, Schatten und Graubalance mit der physikalisch maximalen Auflösung und schrieb eine *.tif-Datei auf die Festplatte. EPSON Perfection 1640SU Photo Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop 4.0 führte ich anschließend die Tonwertkorrektur durch, eventuell eine Gradations-, Helligkeits- und Kontrastwertanpassung. Anschließend wurde das Bild unscharf maskiert, auf 600*450 Pixel verkleinert und nochmals im Lab-Modus der L- bzw. Helligkeitskanal geschärft. Hinterher wechselte ich wieder in den RGB-Modus. Nach dem Einfügen des Copyright-Vermerks wurde das Bild als *.jpg-Datei abgespeichert. Gelegentlich wurden Schatten von Masten, unliebsame Baukräne oder Graffitis retuschiert oder auch mal das Dreilicht-Spitzensignal eingeschaltet.

Ab März 2004 wurden dann hauptsächlich Aufnahmen digitalen Ursprungs bearbeitet. Diese sind selbst­verständlich von Anfang an im RAW-Modus aufgenommen, somit stand und steht der komplette Umfang an Entwicklungsmöglichkeiten für die Bildausgabe zur Verfügung. Schnell hatte ich realisiert, dass die JEPG-Engine der Nikon D70 grottenschlecht und die Entwicklung der *.NEF-Da­teien mit Capture One im Endergebnis dagegen eine wahre Freude war. Im Oktober 2004 erfolgte ein Systemwechsel zu Canon, die EOS 1D Mark II war nicht nur in der Auflösung der Nikon D70, sondern insbesondere in der Bildqualität der Rohdaten haushoch überlegen. Der damals einzigartig gut und kostenlos verfügbare RAW-Konverter RAWShooterEssentials von Pixmantec überzeugte mich vollkommen, worauf ich mir die kostenpflichtige Premium-Variante zulegte, die die *.CR2-Dateien der mir ab Juli 2006 zur Verfügung stehenden Canon EOS 1Ds Mark II verarbeiten konnte. Wachsende Kenntnisse und Fertigkeiten in Adobe Photoshop 6.0 bzw. CS kamen der Bildbearbeitung zu Gute, deren Ergebnisse immer mehr Freude bereiteten.

Seit März 2009 steht der hochwertige Nikon Super Coolscan LS9000 ED Scanner zur Verfügung, mit dem sich tadellose Scans von allen analogen Bildquellen anfertigen lassen. Um das aufwändige Scannen in einen vertretbaren Rahmen zu bringen, geschieht das mit der Scan-Software SilverFast Ai, die sinnvollerweise Rohscan-Daten ausgibt, die wiederum, wenn Zeit und Muse vorhanden ist, offline vom Scanvorgang mit SilverFast HDR entwickelt und mit Adobe Photoshop CS4 bearbeitet werden. Aus digitaler Quelle geht nach wie vor nichts über den RAWShooterPremium, versuchshalber und zum Angewöhnen auch schon mal die Trial-Version Adobe Lightroom als Konverter. Die Möglichkeiten in den bildverarbeitenden Prozessen mit diesen Programmen sind mir eine große Freude. Selbstverständlich wird der Scanner mit einem IT-8 Diapositiv und seit mehreren Jahren die Anzeigegeräte mit (Color Vision) Spyder-Geräten von DATACOLOR kalibriert. Farb-Management macht nun einmal nicht erst Sinn, seit der Webbrowser Firefox 3.0 Farb-Management und Farb-Profile unterstützt ...


Letzte Änderung: 19.02.2010

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