hobby-eisenbahnfotografie.de | Notizblock  | Notizblock Seite 152 – 07/2015
Auf der Notizblock Seite 152 für den Monat Juli 2015 sind die Triebfahrzeuge 101 102-2, 1216 951-4, 426 012-3, 152 144-2, 181 205-6, 182 524-9, 182 521-5, 2*194 158-2, 1116 126-2, 2*1116 077-9, 115 261-0 und 111 029-3 zu sehen.

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Ein bekanntes Leiden: Die über die Webcam des Stuttgarter Restbahnhofes sichtbar wartende VEDES-101 102-2 war am 01. Juli 2015 ein sicherer Hinweis dafür, dass sie sich an den IC 119 setzen würde. Der kam, wie meistens, stark verspätet dort an; die immer öfter unpässlichen, aber ab Stuttgart Hbf bis Lindau Hbf planmäßigen 218er davor würden, zumindest an diesem Tag, nicht für einen weiteren Verspätungsaufbau sorgen. Die rot entzündeten Augen der Lok (ein bekanntes Leiden bei Ganzreklame-Werbeloks) und ihr unbeklebtes Dach habe ich –, weil es einfach besser aussieht, elektronisch "behandelt". Damit ist dieser Hochlicht-Schuss bei Uhingen vorzeigbar.


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Gewohnt versifft, aber selten: Die Wiener Lokahlbahnen Cargo GmbH haben Stand Juli 2015 –, wenn ich es in der Kürze richtig recherchiert habe, sechs Elloks der Baureihe 1216. Davon laufen die ersten vier 950-953 im stets versifften ultramarinblau-perlweißen Design, die letzten beiden sind vollflächig mit Werbung (954) "HÖDLMAYR" und (955) "ROLAND" beklebt. Nach wie vor sind deren Triebfahrzeuge extrem selten im Filstal zu beobachten. Die 1216 951-4 zeigte sich jedoch am 01. Juli 2015 bei Uhingen als Tfzf(D) 93430 von Kork nach Passau, nachdem sie am Abend des Vortages einen Kesselwagenzug in die Gegenrichtung befördert hatte.


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Dankbar für Schatten: Als RB 19346 fuhren der 426 012-3 und ein Kollege von Geislingen (Steige) nach Stuttgart Hbf. Hier bei Süßen waren bereits einige Schatten ins Gleis gewandert, was der Aufnahme allerdings keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, Nutznießer des Schattens eines Apfelbaumes waren bei 30°C am Abend des 02. Juli 2015 zwei dafür dankbare Fotografen.


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152 Spitze / 294 Schluss: »Das passte am 03. Juli 2015 um 14:36 Uhr bei Amstetten (Württ) wie die Faust aufs Auge: Die 152 144-2 mit einer sichtbaren(!) 294er, die in letzter Zeit regelmäßig an diesem Zug am Zugschluss (wohl zu Überführungszwecke) auf dem Weg nach Kornwestheim zu beobachten war.« Soweit Rico Fischer, der diese Aufnahme freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.


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Hoher Aufwand! Logik?: Aufgrund von Brückenarbeiten in Stuttgart-Feuerbach wurden am Wochenende des 04.+05.07. Züge über die Güterumgehung Kornwestheim – Stuttgart-Untertürkheim umgeleitet. Als Unbeteiligter fragt man sich, welche Züge (z.B. der EC 63) an diesem Wochenende den Stuttgarter Hauptbahnhof direkt anfahren durften, andere aber nicht. Zum Beispiel der IC 2317 nicht, der sogar dort endet! Der musste in Esslingen/Neckar Kopf machen. Dazu wurde für den dreizehn Kilometer langen Abschnitt Esslingen – Stuttgart extra eine Zuglok aus Frankfurt zugeführt. Am 04. Juli 2015 war das die 181 205-6, die hier als Tfzf(D) 77952 Frankfurt(M) Hbf – Esslingen/Neckar ihr Ziel fast erreicht hat. Was für ein Aufwand! Aber was ist bei der reformierten Bahn und deren Trennung der Geschäftsbereiche noch logisch …


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Faustdicke Überraschung: Also wenn das keine faustdicke Überraschung war! Hatte ich im Bildtext der Aufnahme vom 01.07.2015 noch über die stets versifften Elloks der WLC gemosert, zeigte sich am 10. Juli 2015 die 182 524-9 – im WLC-Design und frisch gewaschen(!) – bei Gingen (Fils) vor dem IC 2266 aus München nach Stuttgart. Was war passiert? Die DB Fernverkehr AG hat neben den 182 507-4 + 182 596-7 zwei weitere Dispoloks angemietet; es handelt sich dabei um die 182 521-5 und 182 524-9, die ganz offensichtlich gereinigt übergeben wurden. Also hat die WLC immer noch versiffte Elloks .


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Steiles Hochlicht: Der IC 114 zählt im Filstal zu den wenigen IC-Zügen, die Lok voraus unterwegs sind. Obwohl der 10. Juli 2015 für den Zug um 15:40 Uhr immer noch steiles Hochlicht mit harten Schatten bedeutet, war ein Bild von der Nassachtalbrücke herab angezeigt, denn der von DB Fernverkehr neu gemietete Taurus 182 521-5 sollte dran sein. Trotz dessen ausgeblichener perlweißer Folie, die offensichtlich nicht besser zu reinigen war, war die leichte Verspätung in der Hitze bei Uhingen für eine erste Aufnahme natürlich interessiert zu ertragen.


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Ein denkwürdiger Tag: "Im Juli 2015 waren an einigen Tagen »Krokodiltage« im Filstal angesagt. Ohne in irgendeiner Weise davon Kenntnis zu haben, wurde am sonnigen 16.07. ein schattiges Plätzchen in der Gurgelhau bezogen und der Dinge geharrt, die da kommen oder nicht kommen sollten … und es sollte so einiges durch den Sucher huschen! Neben zwei blitzblanken Vectronen überraschte die 194 158-2 mit Barbara Pirch am Handrad zwei verdutzte Fotografen. Die Freude über das Ereignis war narürlich riesengroß und bedeutete, ohne es in diesem Moment zu wissen, vorerst ein Ende der krokolosen Durststrecke an Fils und auf der Alb." Jürgen Möller stellte diese Aufnahme freund­licherweise zur Verfügung.


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So eine Überraschung!: »Wenn sich Dienst und Freizeit so vertragen, dass kurzfristig im Hobby der Eisenbahnfotografie die 194 158-2 mit einem Kesselwagenzug gelingen, schlägt einem hörbar das Herz vor Freude! Den Großalarm auf der Filstalbahn wegen der Hundervierundneunziger von Lokführerin Barbara Pirch konnte ich am 16. Juli 2015 bei Örlingen so zu einem (leider viel zu) seltenen Foto nutzen.« Soweit Rico Fischer, der diese Aufnahme freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.


Bild-Nr.: 515g2104

Dienstags von München: Für Einheitsellokfans ist der PbZ 2460, der dienstags von München her die Filstalbahn nach Stuttgart befährt (bzw. der PbZ 2461 samstags nach München) die einzig sichere Bank für eine 115er. Am 21. Juli 2015 hatte 115 261-0 die Aufgabe, den Zug für Wagenüberführungen in die baden-württembergische Landeshauptstadt zu bringen. Am Haken hatte sie ein buntes Gemisch aus Fernverkehrs- und Nahverkehrswagen, am Zugschluss hingen 143 645-0 und 143 265-7. Aufgrund der enormen Hitze an diesem Sommertag hatte der Triebfahrzeugführer verständlicherweise die große Lüftung angestellt.


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Nach langer Zeit: Nach langer Zeit brachte 1116 126-2 mit dem EC 113 am 26. Juli 2015 mal wieder Licht ins Dunkel in das Filstal. Trotz Verspätung fuhr sie mit Licht an diesem Sonntag an vier wartenden Fotografen in Geislingen (Steige) vorbei. Die 1:44,5 – Rampe hat sie anschließend mühelos bewältigt, die nach wie vor beim Zugpaar EC 112/113 am Zugschluss befindliche, weitere 1X16 leistete ihr synchron Unterstützung.


Bild-Nr.: 515g2704

Michelangelo Buonarotti: Aus Wikipedia: "Michelangelo Buonarroti war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler der italienischen Hochrenaissance und weit darüber hinaus." Ein angemessenes Bildnis der ihm gewidmeten 1116 077-9 war heute die Kür, nachdem die Pflicht bei Uhingen erledigt war. Fast unnötig zu sagen, dass fünf Minuten vor und fünf Minuten nach der Planzeit des EC 112 100% – in Worten: Einhundert Prozent(!) – Sonnenschein im Bildausschnitt herrschte. Der Zug hatte aber +10 und kam so ohne viel Sonne daher … Also hauchte ich dem Bild etwas Sonne ein. Schön, dass es die ÖBB nun zufällig oder bewusst geschafft hat, diesen Ochsen – offensichtlich kurz vor der Entfernung seiner Folie – am 27. Juli 2015 ins Ländle zu lotsen. Von mir aus können die Werbeochsen-an-EC112/113-Festspiele so weiter gehen!


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Galileo Galilei: Fünftausendzweihundert Meter später hatte Andreas Krell noch etwas weniger Glück, oder sagt man noch mehr Pech mit dem Sonnenschein? Trotz der Sonne auf der Seite in einem Motiv von Galileo Galilei war bei Reichenbach (Fils) nichts zu reißen. Bleibt auf alle Fälle zu betonen, dass es ein feiner Zug der ÖBB war, die aufwendig gestaltete Geiblinger-Lok auf ihren letzten Tagen in dieser Beklebung am 27. Juli 2015 als erste Lok des EC 112 im Filstal bewundern zu können! Andreas Krell stellte diese Aufnahme freundlicherweise zur Verfügung.


Bild-Nr.: 515g3110

Doppeltraktion 111: Etwas Verwirrung kam am 31. Juli 2015 auf, als eine Doppeltraktion-111er bei Ulm gen Stuttgart vorgemeldet wurde. Ich suchte nach einer passenden Regionalbahn, fand aber keine. Bei Uhingen war dann klar, das war eine Überführung von Fahrzeugen und Wagen von Ulm nach Stuttgart! Seit das Werk Stuttgart Rosenstein mehr und mehr aufgelöst und dessen Aufgaben bei der RAB in Ulm übernommen werden, sind solche Austauschfahrten auf der Filstalbahn in letzter Zeit öfter zu beobachten. Signifikant war dabei der gepflegte Lack der führenden 111 029-3 im Vergelich zur dahinter laufenden 111 079-0.


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