hobby-eisenbahnfotografie.de | Notizblock  | Notizblock Seite 103 – 06/2011

Notizblock Seite 103 | Juni 2011 Es sind die Triebfahrzeuge 155 243-9, 407 002-5, ES64F4-038, 151 151-8 und ... zu sehen.

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Strom-Container: Allzu oft haben wir sie nicht, die Baureihe 155, auch liebevoll Strom-Container genannt. Unplanmäßig verirren sie sich ein paar Mal übers Jahr meist mit Ganzzügen aus Kesselwagen für Mineralölprodukte auf der Filstalbahn, so wie hier am 21. Juni 2011 bei Süßen –, wahrscheinlich nach Ulm Rbf. Mit einer Dienstmasse von 123 t bei einer Leistung von 5.400 kW sind die 120 km/h schnellen Sechsachser eher Exoten auf deutschen Schienen. Die 155 243-9 (Abnahme am 14.03.1984) sogar noch etwas mehr, hat sie doch weder im weißen Frontbalken noch seitlich den DB-Magerkeks. Von ehemals 273 gebauten Loks sind heute bereits zahlreiche Exemplare ausgemustert; hier scheint die 27 Jahre junge Seddinerin aktuell nicht gefährdet zu sein.


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Gewöhnungsbedürftig: Am 23. Juni 2011 war es soweit: Arbeitnehmerfreundlich an Fronleichnam unternahm der neue Velaro® D erste Testfahrten auf der Geislinger Steige. Nach­dem die Deutsche Bahn AG im Dezember 2008 Siemens Mobility den Auftrag über fünfzehn interoperable, achtteilige Hochgeschwindigkeitszüge erteilte, werden diese aktuell mit zwei gebauten Einheiten erprobt. Die bestellten Triebfahrzeuge sollen im 3. Quartal 2011 ausgeliefert werden, um zum Start des Fahrplan 2012 den Verkehr der arg dezimierten weißen Flotte zu ergänzen. Bis dahin bleibt noch etwas Zeit, sich an die unelegant-bucklig kaschierten Klimaanlagen auf dem Dach (gutes Design geht anders …) und an sein trauriges Gesicht zu gewöhnen. Bei Lonsee der Blick auf 407 002-5 und ff.


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Alles Rollfähige dran: Einen kurzen Ausflug auf die Uhinger Nassachtalbrücke gab es am 26. Juni 2011: Ein SVG-Reisesonderzug aus München passierte das untere Filstal gegen 17:30 Uhr nach Stuttgart, gezogen von einer grau-schwarzen MRCE-Dispolok. Das ließen sich Jörg, Andy und ich nicht entgehen, gleich hinter der Lok eingereiht sollten sich zwei Silberlinge befinden – ein zusätzlicher Anreiz. Die mit der gelben Ente besetzte ES64F4-038 hatte dann in der Tat einen illustren Wagenpark am Haken, sogar ein Mittelwagen des Roten Heulers lässt sich als fünfter von insgesamt zwölf Wagen ausmachen.


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Train spotting?: Das hobbymäßige Beobachten von Eisenbahnen hat in dieser Bezeichnung primär etwas mit dem selbst Sichten jeder einzelnen Lokomotive zu tun. Vor vielen Jahren habe ich mehrfach einen erlebt, der im Schienenbus vorne sitzend Strichliste über die entgegenkommenden Loks geführt hat –, das hatte schon etwas Bemitleidenswertes … Mich hat es damals ausschließlich gewurmt, wenn eine 194er mit ordentlichem Güterwagenanhang entgegenkam – die hätte ich zu gerne fotografiert! Später war dann allenfalls eine erste Ordnungsnummer oder dieselbe Ordnungsnummer wie die Baureihe (Eisen­bahnphotographie > Galerien > Doppelnummer Teil 1), im Eisenbahnerjargon: Doppeltes Lottchen, interessant. Am 23. Juni 2011 gab es in Gingen (Fils) für den jungen Nachwuchsfotografen unten rechts und für mich ein doppeltes Lottchen in Form der 151 151-8 vor TEC 40559(?) (Rotterdam – Verona).


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