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Wie kommt man zu diesem Hobby?



Ganz einfach –, ich weiß es nicht, die Frage kann ich nicht beantworten! Beim Versuch, trotzdem eine Antwort zu finden, komme ich auf zwei Dinge.
Erstens: Von Kindesbeinen an habe ich die Eisenbahn erlebt, bin ich mit ihr gefahren und war fasziniert von ihr.
Zweitens: Ich habe mich schon sehr früh für Fotografie interessiert.
Die Verquickung des Vorgenannten zum Hobby der Eisenbahnfotografie ist wohl die einzig logische Konsequenz daraus.

Die Erfahrungen mit der Fotografie und deren Technik:

So richtig damit losgelegt habe ich im Jahre 1984 mit der Spiegelreflexkamera Nikon FE und einigen Nikkor-Objektiven. Es folgte 1987 die erste Mittelformat-Kamera von MAMIYA, die 1000s, dann die 645 SUPER und schließlich die 645 PRO, ferner Festbrennweiten von 55-300mm (Das entspricht im Kleinbildformat Brennweiten von 35-186mm). In diesen Kameras drehte sich der FUJI-Diafilm PROVIA RDP I, II und III, ganz selten wechslte ich die Filmkassette, in der dann (z.B. bei weniger gutem Wetter) ein Schwarzweiß-Film (AGFA APX) zum Einsatz kam.
Nach langem Zögern machte ich seit April 2003 mit einer CANON G3 erste Erfahrungen mit der Digitalfotografie. Im März 2004 löste die NIKON D70 die G3 ab und verdrängte gleichzeitig die 645 PRO im September 2004 und somit endgültig die analoge Fotografie. Seit Oktober 2004 erfreute mich eine CANON EOS 1D Mark II, die mühelos vom kompletten Verkauf aller Mittelformatkameras und -objektive und der Nikon-Ausrüstung finanziert wurde. Seit Juli 2006 ergänzt die Canon-Ausrüstung die 16,7 Millionen Pixel EOS mächtige 1Ds Mark II. Ab hier ist Ruhe im digitalen Bereich eingekehrt. Mit diesem Handwerkzeug kann man sehr gut arbeiten, auch wenn es daran Verbesserungswürdiges gibt. Man darf also auf die zukünftige Entwicklung im DSLR-Markt gespannt sein. Die dramatischen Vorteile der Digitalfotografie (Diaprojektion ausgenommen) erschließen unrealisierbar geglaubte Vorstellungen und Wünsche aus meinen Anfängen der Fotografie vor 30 Jahren, was ich als genial empfinde.

Die Erfahrungen mit der Eisenbahn und deren Technik:

Die Eisenbahn im Maßstab 1:87 hat mich fasziniert, seit mir mein Vater 1971 ein Schienenoval im HO-Maßstab aufbaute, auf dem die Tenderlok der Baureihe 89 von MÄRKLIN unerbittlich ihre Runden drehen musste… Ein Klassenausflug 1977 nach Geislingen an der Steige (Blick von der Ruine Helfenstein auf das "Hufeisen" und den Bahnhof), Sommerferienbesuche bei Tante Lore in Wendlingen am Neckar (Unzählige Fahrradfahrten zum Bahnhof und an die Strecke) und ein Tramper-Monats-Ticket (TMT) in den Ferien zwischen der 12.ten und 13.ten Klasse ließen mich die Bahn im Maßstab 1:1 im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Das bei diesem TMT zufällig (Gibt es den Zufall?) entdeckte Buch »Die DB heute« von Georg Wagner tat ein übriges, ich war endgültig vom sogenannten »Eisenbahnvirus« befallen!

Noch intensiver und interessanter wurde es, als es die Deutsche Bundesbahn ab 1985 wieder dampfen ließ. Nicht zu kurz kamen die Krokodile der Baureihe 194, die blauen 110er, die besonderen 601ser, die roten Schienenbusse, der rare Gläserne Zug und die elegante 103, selbstverständlich nur in Rot/Beige! Von mir nicht sehr geliebt war das ozeanblau/beige (Kotzfarben!) Farbkonzept der Bahn; schön bunt das Ende 1986 vorgestellte Farbschema Klogrün, Blassorange, Himmelblau und Irgendwiefleischrot, das tatsächlich aber nur schmutzig, ausgeblichen (Dank wasserbasiertem Lack) und vielfach graffitisiert war. Nicht viel besser die orientrote Schmal-Variante ohne den helleren, himbeerfarbenen Zierstreifen. Ganz mutig die viel weiß=schnell, viel rot=langsame Abwandlung.
Also denn, ihr Waschanlagen, stehet nicht mehr still, nie war die »saubere Bahn« schmutziger als heute. Es leben die artreinen Züge, weg mit dem grässlichen Durcheinander der vergangenen Vorstandsfarben, kommt so oft ihr könnt, ihr Museumslokomotiven im Alltagsbetrieb!

Letzte Änderung: 21.10.2001

 
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