hobby-eisenbahnfotografie.de | Fotogalerien  | Spezialthemen | Die 151er der BayernBahn [3]

Mit HeiligenscheinEine Oberleitungsstörung bei Olching und eine Triebfahrzeugstörung bei Urspring machten am 22. April 2020 das Fotografieren der 151 119-5 und ihrem DGS 56094 (München-Milbertshofen – Karlsruhe Rbf) mit +370 Minuten zur Geduldsprobe. Trotzdem gefiel es mir das Motiv bei Uhingen mit den blühenden Apfelbäumen im Hintergrund mit der Grünen aufzunehmen. Interessanterweise hatte ich dabei einen Heiligenschein, der Hobbykollege neben mir – mit gebührendem Corona-Abstand – dagegen nicht. Er – würde er seine Aufnahme betrachten – würde Gegenteiliges behaupten. Beides stimmt, es ist einfache geometrische Physik: Frühmorgens und spätabends, wenn die Sonne tief steht und Tau auf Grashalmen noch nicht verdunstet bzw. daran wieder kondensiert sind, kann man häufig einen hellen Schein nur um den eigenen(!) Kopfschatten herum beobachten. Diese Asymmertrie der Wahrnehmung rührt daher, dass diese Tröpfchen das auffallende Licht hauptsächlich in 180°-Richtung hin zur Lichtquelle zurückstrahlen. Die Intensität der Heiligenscheins ist um so stärker, je kleiner der Kopfschatten bzw. je weiter man von den reflektierenden Tropfen entfernt ist. Weitere Voraussetzung ist, dass die auf die Tautröpfchen treffenden Strahlen sehr nah – hier sich auf dem Gras befinden und sich damit unmittelbar dahinter eine Reflektion ermöglicht. Schön zu beobachten ist dieser heller Rückstrahleffekt morgens bei Aufnahmen aus der Wacholderheide bei Lonsee.

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