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Juli 2020Stahl als Eisen-Kohlenstoff-Legierung, ungemein vielseitig und bedeutendster Konstruktionswerkstoff der sich durch Gießen, Walzen, Schmieden, Fräsen und Schweißen verarbeiten lässt, definierte einst die wirtschaftliche Größe eines Staates. Der chinesischen Dominanz in der Stahlherstellung heute trotzt die Montanindustrie im Saarland: In Dillinger Hochöfen wird rund um die Uhr das ganze Jahr durch Roheisen erzeugt. Dort – und nach Völklingen transportiert –, wird es zu Stahl weiterverarbeitet. Der Transport des flüssigen Roheisens erfolgt in sogenannten Torpedopfannenwagen. Mit einem Zug aus zwei dieser Wagen traf die 151 165-8 am 23. Juni 2020 als DGS 91345 aus Dillingen Hütte in Völklingen ein. Ein Torpedopfannenwagen hat 16 Achsen, 192 t Eigenmasse, ein Ladevolumen von 26.000 l (das entspricht etwa 203 t Roheisen) und kann das 1.400 °C heiße Flüssigeisen bis zu 30 Stunden flüssig halten. Beeindruckend!

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